Der gewöhnliche Faschismus
Обыкновенный фашизм
Der russische Regisseur Michail Romm versucht anhand von historischem Bildmaterial aus der Zeit des Nazi- Regimes am Phänomen des Faschismus das unmenschliche Antlitz sichtbar zu machen und den Mechanismus des Betruges an Millionen von Menschen aufzudecken. Er analysiert die Wurzeln des Faschismus und dessen verhängnisvollen Einfluss auf die menschliche Psyche. Sein bewusst eingesetzter, persönlicher Kommentar verleiht dem Angriff der Bilder auf Entstehung und Erscheinungsformen des Faschismus stärkeren Ausdruck. Mit Hilfe der zusätzlichen Worte unter Anwendung rhetorischer Mittel in seinem Kommentar werden die Zusammenhänge zwischen Bild und Kontext hervorgehoben und verdeutlicht, um andere Interpretationen auszuschließen. Romms Methode der filmischen Montage folgt der rhetorischen Figur der Ironie und ist Ansatz und Versuch zugleich, durch Aufdeckung und Zerstörung der Sehkonventionen des Zuschauers, die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges besser begreifbar zu machen.
- Regie
- Михаил Ромм
- Studio
- Mosfilm
- Veröffentlichung
- 31. Dezember 1965
- Altersfreigabe
- FSK 12
Besetzung & Crew
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Михаил Ромм
Regie
Майя Туровская
Drehbuch
Marlene Dietrich
als Self (archive footage)
Joseph Goebbels
als Self (archive footage)
Adolf Hitler
als Self (archive footage)
Benito Mussolini
als Self (archive footage)
Oswald Mosley
als Self (archive footage)
Martin Bormann
als Self (archive footage)
Willy Brandt
als Self (archive footage)
A
Aristide Briand
als Self (archive footage)
Cab Calloway
als Self (archive footage)
Georges Clemenceau
als Self (archive footage)
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